194. 17.4.2014
Wie verbringt man den letzten von 116 Tagen in Indien?
In unserem Fall ziemlich profan in verschiedenen Cafés beim Zeit überbrücken, bis die Temperaturen Aufenthalte im Freien wieder zulassen. Das letzte indische Abendessen ist südindisches Street Food in den Gassen Varanasis, sodass ich noch einmal zu meinem geliebten Dosa komme, das hier nordindisch mit Zwiebeln, Tomaten, Cashews und Erbsen kombiniert wird. Unschlagbar im Preis-Leistungs-Verhältnis. Weiter zu Blue Lassi, um sich auch in dieser Sache gebührend verabschieden zu können. Mit den Wegwerftonbechern sitzen wir zwei oder drei Stunden an den Verbrennungsghats, reden, skypen und schweigen, bis der penetrante Geruch nicht länger auffällt und sogar Gruppen indischer Männer uns kommentarlos akzeptieren und ignorieren. Gegen Mitternacht fahren wir per Fahrradriksha zum Bahnhof, in der Hoffnung auf verbliebene Plätze in der Sleeperklasse des Zuges nach Gorakhpur. Mit einem General Ticket (2. Klasse - unreserviert und zu billig um wahr zu sein) werden wir ins Abteil geschickt - wir sollen uns umhören.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen